Blütenspanner Treffen 2019-05-10 bis 12

2019-05-10 – Auf’m Obsthof Peter Schacht, ein bekennender KAT-Fahrer

Ich bin schon am Donnerstag, also gestern, angereist. In der Hoffnung einen schönen, nicht so im Zentrum liegenden, Platz in der Apfelbaumplantage zu ergattern. War aber nichts. Denn die Baumreihen stehen so dicht, dass ich zwar dazwischen käme, aber dann ist das mit meiner Einstiegsleiter man ganz mau. So stelle ich mich neben die drei, die schon da sind. Diese Platzwahl soll sich an den kommenden Tagen auch nicht als Nachteil herausstellen. Zugeparkt brauchte ich mir um meinen Abreisetermin keine Gedanken machen.

 

Den Tipp zu diesem Treffen habe ich von einer in einem Big Blue ähnlichen Mercedes LN2 lebenden jungen Familie erhalten. Die haben vor kurzer Zeit aus unserer Lila Kuh, dem Brüderchen von Big Blue, die Liegen aus der Fernfahrerkabine erhalten.

Ich bin mal gespannt. Ein Treffen von vor allem Allradern, die auch ab und zu mal Offroad reisen, KAT und Magirusfans – eigentlich nicht so meine Liga.

 

Jetzt zu heute. Der Platz füllt sich so langsam. Aber stetig. Und es wird wirkich voll. Und eng. Aber Peter hat ja einen riesigen „Vorrat“ an sinnvoll zu nutzenden Gebäuden. So seine große Fahrzeug- und Maschinenwerkstatt. In dieser ist noch von der Konfirmation seiner Tochter eingedeckt. Für uns alle ein idealer Raum um sich zum Essen und Trinken zu treffen, zum Quatschen und sonstigen Blödsinn zu machen. Und die ständig vor sich hinkokelnden Grille vor der Tür runden das Angebot zum Wohlfühlen ab. Und für die Kids gab’s auch genug. Und es gab auch genug Kids! Selten ein Treffen besucht, wo es im Verhältnis so viele Kids gab. Mag an dem familiären Konzept des Ganzen hier liegen.

 

Dieses wird dann auch schon am ersten Abend ausgiebig genutzt. Alle haben irgendwas zum Essen dabei. Das kommt alles irgendwie auf’s große Buffet oder an den Grill. Und jeder wird satt. (Ich muss morgen noch was zum Grillen besorgen, denn darauf bin ich so nicht vorbereitet).

2019-05-11 – Der offizielle Beginn

Peter und seine Familie haben für die Grundsausstattung des Frühstück gesorgt: Brötchen, Aufschnitt und für die zahlreich vertretenden Kids natürlich diese Haselnusscreme. In großen Gebinden! (An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für das Engagement von Peters Familie)

So trödeln wir in den Tag. Einige legen weitere Aktivitäten an den Tag: Zufuß oder mit dem Rad zur Elbe hin. Ist auch wirklich nicht allzu weit. Und die „berüchtigte“ Insel Lühesand mit ihrem besonderen Campingplatz ist ganz in der Nähe.

Aus der Halle und von unseren Stühlen davor haben wir einen farmosen Überblick über die Neuankömmlinge. Die kennen sich hier alle. Ich weniger. Aber meine Tippgeberfamilie trifft auch gegen Mittag ein.

Übrigens. Linda, unser Hofwelpe, ist zum ersten Mal ohne ihre Mutter mit unterwegs. Wie wird das gehen? Ich nehme es mal vorweg: Super. Das Hundchen treibt sich die ganze Zeit alleine auf dem Platz rum. Geht nicht (!) auf die Hauptstraße. Zum Kacken und zum Pissen verdrückt sie sich in die Büsche. Sucht sich ihr Fressen selbst – mit Vorliebe aussortierte Äpfel, die in einer Palettenbox in einer Halle stehen (Peter hat’s erlaubt). Tobt mit den anderen Hunden rum und geht ins Auto, wenn sie müde ist. Das habe ich mir schwerer vorgestellt.

 

Für mich ist es etwas schwierig, GesprächspartnerInnen zu finden. Denn hier wird hauptsächlich gedieselt. Zum Beispiel wird über den Sinn und Unsinn bestimmter Ventile an den Monsterreifen der Allradautos philosophiert. Mir fehlen die Gespräche über Reisen. Aber hier treffen sich vor allem Bastler, denen es hauptsächlich auf das Schrauben an ihren aufwendig restaurierten Autos ankommt. Weniger Leute, die mit diesen Fahrzeugen dann auch wirklich auf lange Reisen gehen. Tja, manche haben eine Modelleisenbahn, andere eben schnelle und wieder andere ganz große Autos. Trotzdem echt ein nettes Völkchen. Ich bereue es nicht (!) hierher gekommen zu sein. Und Peter hat neben seinen KAT’s und Magirusen auch noch ’ne Eisenbahn!

 

Und gegen Abend dann doch noch was zum Thema Reisen. Ich hatte Peter ja meinen Albanienvortrag angeboten. Und er war ganz heiß drauf. Er hat mir dafür sogar eine eigene Halle angeboten, die vorher sogar noch grundgereinigt und mit Sitzmöbeln ausgestattet wurde. Selbst meinen „Arbeitsplatz“ brauchte ich nicht selbst einrichten. So einen Service erlebe ich selten. Und die Bude ist voll. Ein schöner Abend. Übrigens, das erste Mal, dass auf diesem Treffen ein Vortrag gehalten wird. Erstaunlich. Denn Themen haben die hier genug.

2019-05-12 – Und schon ist alles wieder vorbei

Nach dem Frühstück leert sich das Gelände recht schnell. Tja, nicht alle leben wie ich im Rentnermodus. Müssen noch arbeiten. Nicht zuletzt um sich ihr Hobby leisten zu können. Schade eigentlich. Ich stehe ja so auf dem After-Treffen-Reste-Aufessen-Frühstück am Tag nach dem Ganzen. Mit dem harten Kern. So mache ich mich dann auch am Nachmittag auf den Weg.

Es hat mir Spaß gemacht! Für nächstes Jahr schon ein sicherer Termin.

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