2016-12-14 / El Grao de Burriana

Wir kommen wirklich zügig am Morgen los. Die Nachbarn auf dem Campingplatz haben uns den Tipp gegeben, das mittlerweile sich in den letzten 3o Jahren straßenmäßig viel getan hat und man auf den Nationalstraßen neben den mautpflichtigen Autopistas sehr gut voran kommen kann.

Und genau das machen wir dann heute auch. Ich fahre analog voraus. Also nach meinen 35 Jahre alten Michelin Karten. Und so kommen wir bis Granollers kurz vor Barcelona mautfrei. Und hierwechseln wir auf die wiederum ab hier mautfreie Autopistas A7.

Auf der bleiben wir bis Vilafranca. Allerdings müssen wir für die letzten Kilometer dann doch Maut abdrücken.

Aber dann geht es auf die N340, welche bis die in den Süden Spaniens an der Küste lang führt. Und hier kommen wir richtig gut voran. Sogar zu weit. 444 Kilometer an diesem Tag. Rekord. Ich hatte gestern nur Plätze bis Peñíscola recherchiert und auf das Laptop runtergeladen. Kurz Unsicherheit. Aber dann trotzdem gegen 17:00 Uhr haben  wir einen freien Standplatz am kleinen Hafen von El Grao de Burriana.

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Standplatz am Hafen

Hier stehen schon ein paar Wohnmobile. Belgier, Franzosen, Briten und Holländer. Deutsche sind hier in Minderzahl. Und warm ist es. Wir packen sofort unsere Fahrräder aus und suche als erstes einen Laden, in dem wir noch ein paar Bier kaufen können. Auf dieser Suche sind wir dann auch erfolgreich. Endlich Sa Miguel in Literflaschen. Eigentlich suchte ich die 2,5 Literflaschen. Aber da hatte dann der Ökogott seine schützende Hand über uns. Denn die Literflaschen sind aus Glas, die größeren wären aus Plastik. Und die enden dann in Spanien im Straßengraben. Ob es jedoch Pfand gibt auf die Glasflaschen, das müssen wir dann erst einmal morgen erkunden.

Nach der Suche nach Fischerbooten im Hafen um eventuell fürs Abendessen einen Fisch aufzutreiben waren wir nur insofern erfolgreich, dass wir Fischerboote fanden. Aber weder die dazugehörige Mannschaft noch die erwarteten Fische. So gibt es heute Abend von Heidi eingeweckte Kürbissuppe mit angebratenem Speck verfeinert und grünen Salat mit Zwiebeln und besonderem Öl und Balsamiko von Wolfgang. Beides ein Geburtstagsgeschenk. Und Bier aus Literflaschen aus den Kozelgläsern. Das sind die Biergläser, die wir 2014 auf unserer Elbetour organisiert haben. Kozel ist ein regionales besonders gut schmeckendes Bier aus Tschechien. Aus diesen Gläsern schmeck auch das hiesige San Miguel noch einen Tuck besser.

22:00 ist Schluss. Ich wasche noch ab und schreibe diesen Text. Dann ab ins Bett. Vielleicht schaffen wir dann morgen noch einmal so eine Etappe wie heute und sind dann übermorgen endlich irgendwo zwischen Algeciras und Cádiz.

Morgen geht’s weiter ->

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