2016-12-05 / Es geht los

Der Blick aus dem Fenster zeigt wieder Zuckerguss auf allen Bäumen, Büschen und Wiesen. Minus 3°Celsius. Wolfgang hat in seinem Wohnmobil geschlafen. Ich für lange Zeit das letzte Mal bei Heidi. Das ist das erste Mal seit fast 25 Jahren, dass wir uns für länger nicht mehr sehen werden.

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Wolfgang will los

Naja, wird schon gut gehen. Und Wolfgang hat auch nicht gefroren. Aber das frühe Aufstehen ist nicht so sein Ding. Doch wir wollen um 9:00 Uhr los. Damit wir es bis zum Bioland Weingut Bischmann in Wintersheim/Pfalz noch vor Einbruch der Dämmerung schaffen. Nun ja, es wird 10:00 Uhr, als wir dann nach einem guten Frühstück loskommen. Noch das Fahrrad verladen, Zahnbürste und Feuertopf.

Zwischen Hannover und Hildesheim ist schon der erste Stau auf der A7. Wir umfahren ihn gekonnt über die B6. Dann geht es immer der Sonne nach (sie steht tief und blendet- Sonnenbrillenzeit) weiter über Kassel, Gießen, Frankfurt und Mainz zu unserem ausgesuchten Landvergnügenhof. Nur mit dem „vor der Dämmerung“ hat nicht ganz hingehauen. Wir sind erst gegen 17:00 Uhr an unserem Ziel. Aber der Standplatz ist gut. Mitten auf dem Hof des Bioland Weingutes Bischmann. Mit Strom und Laterne. Für die Spielgeräte im Garten haben wir aber nicht so rechte Verwendung. Wir sind ganz schön platt. Und auch hier ist es kalt. Es soll -9°Celsus heute Nacht werden.

Übrigens. Ich war überrascht, wie warm meine rollende Wohnung bei Ankunft hier war: 20°C. Obwohl die Heizung nur auf Frostsicherung eingestellt war. Das war wohl nur die Wärme, die aus der Fahrerkabine nach hinten gezogen ist. Erstaunlich!

Ein gemeinsames Resümee, welches wir beide unabhängig voneinander festgestellt haben ist, dass ab Gießen mit jedem Meter, den wir näher an Frankfurt kamen, der Fahrstil der Einheimischen immer aggressiver wurde: Ständige riskante Spurwechsel bei hoher Geschwindigkeit und hohem Verkehrsaufkommen über bis zu vier Spuren. Das kennen wir Niedersachsen nicht so. Bei uns fällt man eher durch tütteliges Fahren auf.

Aber jetzt erst einmal eine Stulle schmieren und mal grob für Morgen in die Straßenkarten gucken. Ein kleines Helles dazu.

Wolfgang muss noch seiner Schwester schreiben oder ‑ das WLAN funktioniert hier nicht so wie erhofft (das ist anders als im Sommer in Albanien) ‑ dort anrufen. Ich fange mit unserem Reisetagebuch (offline) an.

20:00 Uhr: Der Rinderbraten ist fertig. Mit Salat und Fladenbrot.

Um 21:00 Uhr ist Bett angesagt.

Morgen geht’s weiter ->

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