2018-01-25 – Doch wieder nach Spanien / Andalusien – Vorbereitung und Hinfahrt

2018-01-22 – Ungeduld

Er scharrt schon mit den Reifen. Auch Big Blue hat die Schnauze voll von dem Wetter hier. Aber es geht die Tage los.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nur noch abwarten, was sich hieraus entwickelt. Zwei Tage lang Heidi – Heidi kommt im Winter nie mit ‑ bei der Erstversorgung unterstützen und dann los.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

2018-01-24 – Deswegen bin ich noch zu Hause.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Noch auf die Versicherungskennzeichen für meinen und Sonjas Roller warten (maximal bis Sonntag) und dann geht’s los!

Dieses Jahr ist es ja überall kälter als im Winter 2016/2017. Selbst in der Sahara liegt oder lag vor wenigen Tagen Schnee!

Marokko ist für mich immer noch keine Reise wert. Zu viele Erinnerungen von vor 30 bis 40 Jahren. Super gute. Und die will ich nicht zerstören!
Griechenland, da war ich zu oft in meinem Leben.
Georgien ist für zwei Monate zu weit.
Sizilien war auf dem Zettel. Aber wohl auch nicht das Richtige. Berichte von Leuten, die jetzt schon dort sind, sind doch abtörnend.
Albanien – unser Traumland. Aber nur im Sommer. In den Bergen zu kalt, an der Küste zu unbeständig.

Denn ich will es warm! So bleibt wieder nur Spanien. Vielleicht noch unten rum und ein bisschen nach Portugal reinschnuppern.

Und los geht’s!

2018-01-29 – Zu Hause nach Baden-Baden

Der Abschied fällt dieses Mal schwer. Irgendwie ist nicht das Wetter zum Reisen – trüb, regnerisch und irgendwas so um die 8°C. Hinzu kommt, dass ich seit ein paar Tagen das Gefühl habe, dass ich diesen Winter den richtigen Termin zum Absprung verpasst habe. Und der Wetterbericht von Spanien ist auch nicht so berauschend. Und Heidi hat dieses Jahr den Blues. Dabei kann sie dieses Jahr mit unseren drei Welpchen kuscheln. Naja, wird sich schon hin ruckeln.

Da unser lieber Versicherungsagent von seinem Arbeitgeber mit den Versicherungskennzeichen für meinen und Sonjas Roller versetzt worden ist, fahre ich noch schnell bei der Colonia-Vertretung in Wietzen vorbei. Die kann mir das gewünschte ohne Vorbestellung sofort überreichen. So hat die LVM uns als langjährigen Kunde guten Kunden echt enttäuscht. Für mich ist es unverständlich, dass diese Versicherung nicht in der Lage ist, zwei Versicherungskennzeichen einen Monat bevor deren Gültigkeit beginnt, auszuhändigen. Zudem wenn sie schon seit fast drei Wochen vorbestellt waren. Andere Versicherer können das, sogar aus dem Stehgreif. Und unser Agent steht dann da wie zwischen Baum und Borke. Er bemüht sich, macht der Zentrale Feuer unterm Hintern, telefoniert sich die Finger wund und wird dann so im Regen stehen gelassen! Mal sehen, ob ich da mal mit der LVM Chefetage ein Schwätzchen führen werde.

Die Schilder in die Werkstatt von Big Blue gepackt und noch schnell bei unserem Landhandel vorbei. Mal Big Blue wiegen. Mist, die haben Winterferien bis Ende Februar. Es soll wohl nicht sein. Also los auf die B6, A2, A7 und dann die A5.

Ich komme bis Baden-Baden. Eine gute Gelegenheit mich mal wieder an den Rhein zu stellen. Wir haben da seit langem ein Plätzchen direkt auf einer Nato-Furt. Also ein gepflasterter Weg über den Deich und dann durch das Flussbett auf die Westseite. Hier haben wir schon im Sommer am Eiswagen mit unserem Iveco gestanden. Und hierhin hatte ich mit Annette, damals als ich Big Blue gekauft habe, die Probefahrt hin gemacht. Also ein Platz mit Tradition. Im Scheinwerferlicht begrüßt mich eine Herde von circa 20 Schwänen. Und ein paar Jugendliche mit ihren Autos und ihren Freundinnen. Wohlgemerkt in dieser Reihenfolge!

Ich rufe Heidi an und mache Meldung. Damit sie sich keine Sorgen macht.

Anschließend schreibe ich Annette eine E-Mail und lade sie auf ein Teechen ein. Und tatsächlich, ungefähr eine ¾ Stunde später klopft es an der Tür. Das Wiedersehen ist ein große Freude. Wir sitzen lange zusammen und erzählen, wie sich in den letzten vier Jahren unsere Leben weiter entwickelt haben. Ihr Sohn, Kevin, hat mit seiner Pubertät abgeschlossen und fährt wieder sehr erfolgreich Motorrad. Nicht mehr Trail sondern Extrem-Enduro. Wie Annette mir das schildert, echt ein heftiger Sport. Bei der Gelegenheit erfahre ich, dass Kevin am 17-ten Februar wohl im Palacio de Deportes José María Martin Carpena / Malaga bei einen Hallenwettkampf mitmacht. Mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja bis dahin so weit runter zu fahren.

2018-01-30 Von Baden-Baden nach Damerey

Kurz vor acht ist Aufstehen angesagt. Ich sitze gerade am Frühstückstisch, da sagt mir mein Schatz guten Morgen.

Dann geht’s aber auch zügig los. Erstmals will ich Google-Maps mal richtig als Navi benutzen. Also los: Meinem Standort und das Ziel Clermont-Ferrand eingeben. Alles gut. Kurz vor der französischen Grenze noch mal kurz runter von der Bahn – Tanken. Auch hier muss man erst rein in die Tanke und einen Pfand hinterlegen. Erst dann schalten sie die Säule frei. Das kenne ich sonst nur aus Spanien. Der Chef erklärt mir, dass die Trucker hier häufig so müde sind, dass sie Tanken und dann in ihrem Tran einfach losfahren und das Zahlen vergessen. Daher der Pfand.

Dann rüber über den Rhein. Die Grenzabfertigung sieht noch genauso Baustellig aus wie letztes Jahr. Und am Straßenrand haben die Flics auch schon wieder Autos rausgezogen. Mehrheitlich PKW mit Schwarzafrikanern drin. Frankreich mit seiner Kolonialvergangenheit hat mich wieder.

Und das Internet ist weg. Was nützt mir der ganze Navi, wenn ich kein Netz habe. Und meine gerade erst erworbene SIM-Karte lässt sich auch nicht erweichen, den Weg frei zu machen. Weder als Telefon noch fürs Internet. Dabei habe ich extra einen Vertrag, in dem das Roaming Bestandteil ist.

Man gut, dass ich mir vom Landkartenhaus mir noch die neuesten Michelinkarten besorgt habe. Michelin habe ich schon vor 30 bis 40 Jahren für meine Afrika- und Türkeifahrten benutzt. Einfach die Besten. Hier sind auch mal zuverlässig die mautbehafteten Strecken kenntlich gemacht. Also rauf auf die Autobahn nach Dijon. Vor der Section Peage runter und auf der parallelen Rue bis kurz vor Belfort. Hier umfahre ich die Stadt leicht auf der mautbefreiten Autobahn. Danach wieder auf die Rue D673. Die Ausschilderung ist gut bis sehr gut. Und ich komme auch gut voran. Ab Dole dann weiter auf der D673 Richtung Chalon-s-Saône.

Ich schaffe es heute bis Damerey. Hier habe ich letztes Jahr auf der Rückfahrt auf einem Bauernhof übernachtet. Tja, die Etappen sind halt die gleichen, damit wohl auch die Übernachtungen. Denn ich habe ja auch nicht das Interesse, auf der Hin- und Rückfahrt was Neues auszuprobieren. Ich will nur möglichst schnell aus der Schlechtwetterzone raus. Apropos Wetter: Gestern Abend hat er Wetterbericht für heute zumindest bis in die frühen Nachmittagsstunden Sonnenschein vorhergesagt. Bleibt nur die Frage: Auf welcher Erde?

Der Versuch im Dorfladen eine französische SIM-Karte zu erstehen, scheitert. Die können nur bestehende Verträge verlängern. Haben aber keine SIM’s, die sie verkaufen können.

Anschließend setze ich mich noch auf’s Fahrrad und gurke ein bisschen durch die Umgebung. Die hat sich mächtig verändert seit letztem Jahr. Da lag noch fast Schnee. Jetzt ist die Saône über die Ufer getreten. Und das gründlich!

So bleibt die Welt für heute von meinen Berichten verschont.

2018-01-31 – Weiter nach Mont Paon bei St. Affrique

Es sollte heute ja wieder regnen. Laut Wetterbericht. Er hat gelogen. Es ist leicht bewölkt, circa 8°C und nicht unnett. Mit dem Chef vom Bauernhof beim Frühstück vor seinem Haus noch ein bisschen gequatscht. Aber dann los. Heute wirklich mal früh auf der Straße.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Wetter wird besser. Ganz im Gegensatz zu dem wie hier das Land aussieht. Auch bei Chalon-s-Saône hat der Fluss sein Bett verlassen. Und wie. Zeitweise fahre ich nur noch auf dem Damm der D673 und N80 und nebendran steht allen das Wasser bis zum Hals. Und höher.

So, und jetzt mal ein paar Erklärungen: Ab Chalon verläuft die N80, N70 und dann die N79 Richtung Westen. Dieser Straßenverlauf wird auch „Rue de la Morte“ genannt. Weil über diese Straße ein sehr großer Teil des LKW-Verkehr vom Atlantik nach Osten abgewickelt wird. Früher nur eine Spur je Richtung, teilweise mit einer gemeinsamen Überholspur für beide Richtungen, das führte zu zahlreichen verheerenden Unfällen. Mittlerweile ist die Straße etwas entschärft. Viel Strecken sind mittlerweile vierstreifig – Autobahn ähnlich. Und einiges an Verkehr hat sich auf die A89 von Clermont-Ferrand verlagert. Ich komme wirklich gut voran, trotz einiger Baustellen. Aber diese sind für den Franzosen nicht so richtig der Grund, mal langsam zu machen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und warum schreibe ich über diese Rue de la Morte so viel? Weil diese Straße die beste Verbindung zwischen der Autobahn von Mühlhausen nach Dijon, die dann abknickt Richtung Süden ins Rhonetal, und Clermont-Ferrand ist um dort auf die mautfreie A75 zu kommen.

Convoy Exeptionel bei VichyKurz vor Vichy bricht dann der Himmel endgültig auf. Sonne – wo ist meine Sonnenbrille? Eigentlich jetzt die richtige Stimmung, auch noch von Vichy nach Clermont-Ferrand über die Rue National zu fahren. Doch seit circa 10 Kilometer bremst mich ein Convoi Exzeptionel aus. Kein Vorbeikommen. Und er kommt auch nicht gut von der Stelle.

So wechsele ich dann doch hinter Vichy auf den Zubringer zur A71, die A719. Auf allen Karten als mautpflichtige Autobahn eingetragen. Kostet trotzdem nichts. Erst ab der Zusammenführung auf die A71 (Paris – Clermont-Ferrand) muss man abdrücken. Aber nur bis zum Übergang auf die A75. Eine der letzten mautfreien Autobahnen in Frankreich. Nämlich im staatlichen Besitz.

Übrigens eine Autobahn mit einem sehr schönen und vor allem auch von der Straße aus sichtbaren Umland. Ich arbeite mich auf das Hochplateau zwischen der Region Aveyron und Lozere mit seinen zahlreichen Naturparks hoch. Bis auf 1090 m. Können auch ein paar mehr oder weniger gewesen sein. Allerdings ging jetzt die Temperatur von über 12°C auf unter 2°C runter. Also mal schnell auf einen Parkplatz und die Truma angestellt. Damit bloß nicht das Sicherheitsventil aufgeht und ich mein Wasser verliere. So geht es durch die Wolken mit einer Sicht von unter 20 m. Doch schnell geht es wieder etwas runter und das Wetter fängt sich.

So habe ich dieses Mal endlich ein Wetterchen, bei dem es sich lohnt die Brücke Eiffel über den Lot und die Brücke bei Millau über den Tarn anzusehen. Beide in ihrer Art beeindruckend. Nur bei der Tarnbrücke habe ich schon auf dem Parkplatz wieder so ein flaues Gefühl im Bauch. Ich habe ja keine Probleme mit Höhenschwindel. Aber trotzdem, wenn dort einen eine richtige Windböe trifft oder ein Vorderreifen platzt, dann geht das wirklich tief runter. Dem Fangzaun traue ich da nicht allzu viel zu: Nicht sehr hoch und der Rost ist jetzt schon mächtig am nagen. Dabei ist die Brücke wirklich noch nicht alt.

Ich schaffe es trotzdem auf die andere Seite und komme bei bestem Wetter und 10°C bei meinen Freunden Harry, Barikissou und Tochter an. Unangemeldet und natürlich im falschen Moment. Die Drei sind gerade dabei ihre selbstgemachten Lederwaren weg zu bringen. Sind also für zwei Stunden mal weg. Nun ja. So ist das eben, wenn man überraschend kommt. Und schließlich leben die von ihrem Handwerk. Da muss man Prioritäten setzten. So habe ich Zeit, den heutigen Tagesbericht zu schreiben, die Fotos durch zu sehen und mich, solange die Sonne noch scheint, vor die Tür zu setzen.

Mal sehen, was heute Abend noch bringt wenn die Drei zurück sind.

Ich frage Aischa, wo ich hier eine anständige SIM-Karte bekommen kann. Ja, in Millau. Falsche Richtung! Und sonst, an den großen Tankstellen oder in den Supermärkten. Nein. Eigentlich nur in den Telekommunikationsläden. Und die gibt es nur in den Städten. Später erklärt mir Harry, woran das liegt. Das sind Auswirkungen des „Antiterrorkampfes“ der Franzosen gegen ihre Landsleute aus den Kolonien. Der Staat will eine genaue Kontrolle darüber haben, wer mit welcher Karte telefoniert. Und das können, so denken sich die wichtigen Leute das, nur die Läden der Telekommunikationsanbieter gewährleisten. Armes Frankreich! Der Versuch, Aischa zu motivieren, morgen mit mir mal nach Millau zu fahren, scheitert. Sie geht zur Schule. Und das heißt hier von morgens 6:00 Uhr bis abends 21:00 Uhr ist sie weg. Na mal sehen, ob sich morgen beim Frühstück noch was ergibt.

Barikissou kocht natürlich wieder mal ein ganz tolles Essen. Hier ist das mit dem Gewicht halten wahnsinnig schwierig. War aber auch im letzten Jahr so.

Gute Nacht!

2018-01-01 – Ein Tag Pause in Montpaon

Am Morgen kommt die Sonne raus. Es ist kühl aber nicht unangenehm. Nach dem Frühstück rufe ich meinen SIM-Karten Provider an. Hier erfahre ich, dass bei Neukunden für die ersten sieben Wochen Einwahlen im Ausland gesperrt sind. Aber mir wird auch gleich kundgetan, dass sie natürlich diese Sperre sofort aufheben. Das heißt, in frühestens 48 Stunden kann ich dann endlich wieder mit der Welt kommunizieren. Kurz darauf bekommen ich eine E-Mail von denen, dass jetzt meine Karte auch fürs Ausland freigeschaltet ist. Da tut sich aber nichts. So bleibt mir das WLAN von Harry und die Ungewissheit, ob das irgendwann wieder klappt.

Für heute habe ich mir vorgenommen, die Ruine von Montpaon auf dem kleinen Berg hier im Tal, zu besichtigen. Ich sehe sie schon aus dem Tal, aber oben in dem kleinen Ort angekommen, wird die Auswahl des richtigen Wegs zum ehemaligen Kastell zur Glücksache. Aber ich komme irgendwann oben an. Die Grundrisse und erhebliche Mauerreste sind noch sehr gut zu erkennen. Allerdings bleibt auch nicht verborgen, dass die hiesigen Einwohner sich für ihre neuen Häuser hier die alten Natursteine wegholen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Solange die Sonne scheint ist es hier oben recht warm und gut auszuhalten. Gegen Abend kommen dann jedoch Wolken auf und es kühlt recht schnell ab. (In der Nacht werden es -3°C werden). Auch heute Abend sitzen wir recht lange zusammen und auch heute gibt es wieder leckeres von Barikissou.

Nebenbei habe ich meine Berichte fertig geschrieben und kann jetzt entspannt ins Bett.

2018-02-02 – Weiter Richtung Spanien

Frühstück. Meine SIM-Karte funktioniert immer noch nicht. Also noch schnell ein paar Screenshots von meinen Zielgebiet auf Google-Maps machen. Mich von den Beiden verabschieden, Eis kratzen und dann los.

Noch ein Brot kaufen. Bei der Bäckerei, die am Rand des großen Rastplatzes von Le Caylar steht. Die sollen hier in der Gegend das beste Brot haben. Sagt Harry. Ist wohl ach so. Zumindest backen die noch selber und machen nicht nur vorgefertigte Backlinge warm.

Bei strahlendem Sonnenschein und zunehmenden Temperaturen geht es über Béziers und Perpignan nach Le Boulou.

Hier habe ich mich mit Johann verabredet. Dem ist sein Wohnlaster vor ein paar Wochen von einem Tornado umgeweht worden. Mal gucken ob ich ihm etwas helfen kann beim Wiederaufbau.

In dem Moment, in dem ich von der Autobahn runterfahre macht mein Handy „Pingelin“. Ich habe Netz. Die Freischaltung hat zugeschlagen. Ich kann meine Heidi und auch den Rest der Welt wieder erreichen. Da freut sich der Mann meiner Frau.

Treffpunkt mit Johann ist an der Apotheke verabredet. Nun gut, dort gibt es natürlich keinen Parkplatz. Aber wenige Schritte weiter einen großen (Markt-) Platz. War wohl mal eine Bahnverladestation. Das mit dem Treffen klappt auch.

Dann geht es in die Berge. Sein Laster steht schon wieder auf den Räder. Er hat ihn an einem Baum festgebunden um den Aufbau, der sich durch den Umsturz verzogen hat, zu richten. Aber innen drinnen ein Trümmerfeld. Die Schweißarbeiten hat er abgebrochen, da bei dem Wind Autogenschweißen nicht so die Wahl der Dinge ist.

Johann hat viel zu erzählen. Hat wohl in der letzten Zeit auch viel Pech gehabt. Na mal sehen, wie das Wetter sich entwickelt. Vielleicht geht ja morgen was.

Das Brot aus Le Caylar schmeckt gut. Die Ziegenleberwurst von Hans-Hermann passt super dazu. Noch ein heißer Tee. Dann ist alles gut.

2018-02-03 – Abbruch

Man kann es nicht anders ausdrücken. Mir geht es heute Morgen total beschissen. Der Wind hat die ganze Nacht so stark geblasen, das ich ernsthafte Befürchtungen hatte, dass Big Blue es Johanns LKW gleichtun würde und sich auf die Seite legt. Lange habe ich die Nacht über gegrübelt, was ich denn nun mach. Einerseits will ich Johann in seiner prekären Lage gerne helfen, aber ich halte es für total leichtsinnig an diesem Ort länger zu bleiben. 150 km/h Windgeschwindigkeiten sind mal nicht eben so. Außerdem sind hier zurzeit keine Arbeiten möglich. Und es gibt kein „Ausweichquartier“. Und die noch im näheren Umfeld rumliegenden Mobilhomes, die der Sturm hier von circa fünf Wochen durch die Gegend geschleudert hat, stärken auch nicht unbedingt das Wohlfühl- und Sicherheitsgefühl.

Beim Frühstück erkläre ich Johann meine nächtlichen Überlegungen. Er kann das verstehen und bringt mich dann auch wieder ins Dorf runter. Ich hätte den Weg wohl nicht alleine gefunden. Schade.

Rauf auf die Autobahn und die letzten Kilometer hoch zur Grenze bei La Jonquera. Damit ist die Anreise nach Spanien erfolgreich beendet und es geht hier weiter.

Ach so ja. Das fehlt noch. Ich habe es geschafft, ohne in Frankreich tanken zu müssen. 1,50 € und mehr für einen Liter Diesel ist heftig. Und der neue Präsident in France setzt ja auf die Regularien der freien Marktwirtschaft. Das hat er nun davon. Die Steuern für 165 Liter Diesel weniger in der Staatskasse.

Hier geht’s weiter. ->

 

Advertisements

Schreibs uns

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s