2019-04-12 bis 14 – Steinwaldtreffen

2019-04-11 – Ankunft am Donnerstag

Die Erfahrungen der letzten Jahre nutzend reisen wir dieses Mal früh genug an. Denn die besten Plätze sind zum offiziellen Beginn am Freitag schon weg. Und ich will meinen angestammten Platz mit der Mittagssonne auf die volle rechte Breitseite haben. Denn der Wetterbericht ist nicht berauschend und da ist der Stand der Sonne den ganzen Tag über ein wichtiges Entscheidungskriterium, wie und wo man sich hinstellt.

Es gibt dieses Jahr einige Neuerungen:

  • Torsten hat es ermöglicht schon vorab die Standgebühr zu bezahlen. Gegen einen kleinen Rabatt. Damit ist die Planung von der finanziellen Seite dieses Mal nicht so ein Blindflug. Und …
  • Und noch viel wichtiger: Heidi kommt dieses Mal mit!

Wir sind heute Morgen, nachdem unsere Braunschweiger Freunde zum Hof hüten eingetroffen sind, wirklich recht früh los gekommen.

Trotzdem treffen wir erst am frühen Abend ein.

Und es sind schon einige da! Aber die haben nicht erkannt, welches der beste Platz am Platze ist. Sie haben sich nur um diesen herum geschart. So klemmen wir uns gleich an die Stallwand am Waldrand. Und dann ist Begrüßungsdrücken angesagt.

So nebenbei wird mir klar: Irgendwie finde scheinbar nicht nur ich Blau gut. Nicht den Zustand, nein die Farbe. In unserer Ecke sieht es so aus, als ob hier die blaue Pest ausgebrochen ist. Naja. Gutes und schönes setzt sich eben durch.

Jetzt noch die Markise, Tisch und Stühle raus sowie den Flohmarkttisch aufgebaut. Fertig und Feierabend!

Torsten hat sein Versprechen wahr gemacht und nicht nur das Lagerfeuer vorbereitet.

2019-04-12 – Freitag – Es trudeln alte Bekannte ein

Frühstück bei Andrea ist wieder toll. Im Warmen – und das ist bei dem Wetter draußen – wichtig – Saloon. Aber ich als Müsliesser und Heidi als Frühstücksverweigerin beginnen den Tag in Big Blue. Aber sobald die Sonne anfängt ansatzweise zu wärmen, sind wir draußen. Schnell wird klar, dass Heidi und ich doch sehr unterschiedliche Vorstellungen von „angenehmen Temperaturen“ haben. Aber eigentlich wissen wir das.

So verbringen wir den Tag mit Wanderungen im Wald und freuen uns auf die Ankunft unserer Freunde. Ich kenne von den vorherigen Treffen schon einen ganzen Haufen der „Stammkunden“. Heidi eigentlich nur Sven und Christina mit ihrer Hilde und Anuk. Umso größer ist die Freude, als sie eintreffen.

Den ganzen Tag treffen weitere Gäste ein. Dabei ist ein Auto, das in kürzester Zeit dann den Pokal für das auffälligste Gefährt einheimst. Ein Ford – F100 mit Pavillonhalbgarage und Bett auf offener Pritsche. Da drauf zu schlafen, das finde sogar ich bei diesem Wetter sehr sehr sportlich.

Gegen Abend macht Sven wieder das, was er in Gesellschaft am besten kann: Eine große Pfanne mit was zu essen drauf. Und weil es so kalt und windig draußen ist, wird Big Blue mal wieder zur Kneipe.

Danach noch ein Vortrag über Skandinavien mit dem Motorrad bis ans Nordkap. Das Ganze in einem provozierenden Dialektmix aus Sächsisch und Berlinerisch. Gewöhnungsbedürftig, kommt aber saugut rüber.

2019-04-13 – Samstag – Es füllt sich

Heidi kränkelt. Eigentlich ist sie ja die belastbarere und gesündere von uns beiden. Aber mit der Kälte komme ich besser klar: Lange Unterhose, drei Hemden, dicker Pullover und winddichte Jacke – so kennen mich diejenigen, die mich kennen. Nach einigem Hin und Her steht fest, sie bleibt im Bett.

Der Platz füllt sich.

Und jetzt wissen wir auch, warum es bei der Post zu immer mehr Katastrophen kommt. Sie hat ein wichtiges Auto verkauft!

Und dazwischen wird geklönt, gegrillt, getrunken und die Hunde machen wild life.

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So musste ich die Frage „Tschechien – nur ein Durchreiseland?“ alleine vor meinem Publikum beantworten.

Im Anschluss gab es noch eine Werbeveranstaltung eines in Südafrika Unimogs vermietenden Reiseveranstalters, der das Ganze dann auch als geführte Reisen anbietet.

Den Abend lassen mal wieder die Lauscher mit ihrer Waldzither und der singenden Säge ausklingen. Immer wieder des Zuhörens wert. Aber es zeigt sich auch, dass einige, der vor allem neuen, Gäste mit dieser Art der Unterhaltungskunst nichts anfangen können. So bleibt ein ausgewähltes Stammpublikum, die das Konzert genießen.

2019-04-14 – Sonntag – Heidi ist krank – Wir brechen ab

Schon beim Frühstück wird klar, Heidi geht es nicht gut. So entschließen wir uns, nach Hause zu fahren. Denn es macht keinen Sinn hier zu bleiben, wenn eine(r) von uns krank im Bett liegt.

Ich packe unseren Kram ein und räume fahrfertig auf. Verabschiede mich von den mir wichtigen Leuten und wünsche ihne noch viel Spaß. Und los geht’s.

Hat im Endeffekt auch was Gutes. So treffen wir noch Mareike mit ihren Kindern an. Und Heidi geht’s auch schon wieder besser. Den Bullerjan in Griffnähe und schön warm die Bude eingeheizt. „Wintercamping“ ist nichts für sie. Aber eigentlich wussten wir das schon vorher.


Bilder mit © STP -> Copyright by Steffi Pilz, die Bretterhexe

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