2016-09-04 – Nach Hause

Heute morgen wird es ernst. Die endgültige Rückkehr in unseren Alltag steht unmittelbar bevor.

Und schon stehen wir nicht erst um neun Uhr auf, nein wir beginnen unseren Tag gegen 7:30 Uhr. Und wir kommen so gegen 8:30 Uhr los. Die Autobahn ist ja nicht weit. Noch schnell an der Tanke 20 Liter Diesel fassen und rauf auf die Piste. Und gleich in die Verursacher des Staus gestern Abend: Zwei Tunnel, die noch nicht auf vier Spuren ausgebaut sind, daber so um die jeweils fünf Kilometer lang sind.

Immer Richtung Linz. Nein Richtung Wels. Cirka 50 Kilometer hinter Wels hat uns dann die Bananen Republik Deutschland wieder. Und auf den 30 Kilometern nach Passau dann auch der erste Stau. Es fängt an zu regenen. So hat uns auch unser deutsches Wetter wieder fest im Griff.

Wir umfahren ihn mit gekonntem Kartenlesen von Heidi.

Bei Hof fahren wir eine kleine Abkürzung runter von der Autobahn und kommen durch Töpen, dem Standort von Dennree, einer der großen Bio Supermarkt Konzerne. Das ganze Dorf ist scheinbar Dennree. So wie Wietzen Wiesenhof.

Und als Aushängeschild haben die direkt am Ortseingang einen großen Denn’s Bioladen hingebaut. Und trotz dass es Sonntag ist, stehen die Stühle und Tische draußen unter einem Dach. Unabgeschlossen! Das sollte mal Wiesenhof in Wietzen versuchen. Die wären wohl bald weg. Aber so können wir uns dort gelassen hinsetzen und eine Stulle essen und einen Tee trinken.

Danach hinter dem Stau wieder auf die Bahn. Es schüttet vom Himmel. Aber nur punktuell. Aber auch das kennen wir ja mittlerweile von zu Hause.

Mit zwischen 80 kmh und 90 kmh geht es Richtung Norden. Ein wenig wehmütig blicke ich auf die Unmengen an Wohnmobilen, die auf der Gegenfahrbahn jetzt Richtung Sonne und Wärme unterwegs sind.

Ohne weitere Probleme erreichen wir bei Magdeburg die A2. Leider wird es dieses Mal nichts mit unserem traditionellen Absschlussabend auf dem Campingplatz in Frohse. Dank unserem defekten Anlasser.

Und von Rennau bis Braunschweig ist diese dicht. Wir umfahren über die B1 von Helmstedt West bis Braunschweig Ost. Es schüttet. Und es steht fest, dass die A2 zwischen Hannover Ost und Langenhagen auch dicht ist. Da wäre es wohl besser gewesen, uns gleich von Magdeburg aus nördlich zu orientieren und über Wolfsburg und Gifhorn Richtung Celle durchzuarbeiten. Aber was solls. So können wir jedoch unser Ziel, noch im Hellen in Buchholz anzukommen nicht einhalten. In Celle an einer Tanke noch schnell vier Bier gekauft. 7,30 €. Solche Preise sind wir nicht mehr gewohnt!

An unserem Hof rangiere ich Big Blue in den Moorweg. Damit wir ihn morgen besser mit dem Trecker anschleppen können. Und heute das letzte Mal Essen und Schlafen in Big Blue. Im Haus ist es zu unaufgeräumt durch Franks überstürzte „Abreise“  in Krankenhaus. Und da liegt die ganze Post. Bloß noch nicht dran denken.

Gerührte Spiegeleier mit Toamtensalat. Schlafen! Gute Nacht.

Ich wache in der Nacht auf und muss Pullern. Ich gehe hinters Auto. Und schlagartig wird mir klar, was mir fehlt: Das Panorama von den 2000-der Bergen! Rund rum. Die Größe!

Gute Nacht!


Was bleibt?

  1. ein traumhafter Urlaub in beeindruckender Landschaft und bei liebenswerten Menschen
  2. ein kleiner Sprung in der Windschutzscheibe
  3. ein defekter Anlasser
  4. und die Erkenntnis, dass alles, was die Leute vorher an Bedenken und Ängsten an unserem Reiseziel geäußert haben, Nonsens ist. Höchstwahrscheinlich aus Unwissenheit.
  5. das war nicht das letzte Mal, dass wir Albanien besuchen!!!!!!!!!!

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