2016-07-31 – Einen Tag zusätzlich am Skadarsko Jezero

Da wir ja, wie schon berichtet, Probleme hatten an albanisches Geld zu kommen, haben wir beschlossen, einen Tag hier zu verbleiben. Es ist schon seit den frühen Morgenstunden höllenheiß. Heidi ist gegen 7:00 Uhr schweißgebadet aufgewacht. Und das, obwohl sie es, die es immer in die Hitze treibt.

Mein Entschluss, den Tag zwischen Schwimmen, Schatten und kühle Getränke zu sich zu nehmen zu pendeln, erhält Zustimmung. Trotzdem gehen wir noch im verwilderten Grünstreifen am Strand ein bisschen spazieren. Dieser Aktivität ist aber schon nach kurzem ein Ende gesetzt – ein Bach mit Wasserführung und sehr dicht verschilftem Uferstreifen verwehrt und den weiteren Weg. Auf der gegenüberliegenden Seite steht eine kleine Hütte – wenn ich es mal so nennen darf – und am Rand des höheren Bewuchses drängt sich eine kleine Schafsherde in den wenigen Schatten.

Auf dem Rückweg zum Platz pflückt Heidi noch etwas Minze, fragt im Restaurant nach Brot.

Und ich in der Rezeption, ob wir unseren Stellplatz wechseln können. Denn durch die Abreise vieler, sind jetzt auch Plätze freigeworden, an denen ein kleines Sonnendach aufgebaut ist. Tja, hätte ich unsere Markise damals nicht zersägt, wäre sie jetzt sicherlich von großem Nutzen. Mal sehen, vielleicht repariere ich sie ja doch noch einmal.

Wir haben Leute gefragt, die mit einem großen Steyer Expeditionsmobil unterwegs sind, ob wir uns neben sie stellen und das Sonnendach gemeinsam nutzen dürfen. Sie haben nichts dagegen und so haben wir jetzt die Ansätze einer Wagenburg. Zwischen den beiden Autos zieht ein ansatzweise frisches Lüftchen und der Platz ist jetzt je nach Sonnenstand von dem einen oder anderen Gefährt verschattet. Ganz angenehm.

Der Schweiß läuft wieder. Also wieder ab ins Wasser. Dieses Mal schaffen wir es, Lara beim Sprung ins Wasser auch zu fotografieren.

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Mittlerweile springt sie schon leichter uns nach. Gestern das erste Mal, heute schon routinierter.

Dann läßt ein Bauer seine vier Kühe ins Wasser. Die gehen tatsächlich bis zu den Schulter rein. Und der Bauer hinterher. Dieses Bild könnte auch einen Bauern am Reisfeld in Vietnam darstellen.

Und auf der anderen Seite des Steges wäscht ein Jungalbaner sein Auto.

Wir gehen im Restaurant essen: Fleischplatte für zwei, Albanien Yoghurt (Tsatsiki) und einen Albanien Salat. Und Bier. Wieder circa einen halben Liter mehr als zuhause. Aber wir werden hier davon nicht betrunken. Die gleiche Erfahrung wie letztes Jahr in Tschechien. Irgendwie brauen die hier anders.

Danach sitzen wir noch lange mit Beate und Joachim – die Offroader – zusammen und erzählen uns aus unseren jeweiligen Leben. Spaßig ist, auch sie Lehrerin. Er Bauingenieur. Das ist ja nahe dran an meinem ehemals erstudierten Beruf Architekt.

Die beiden haben schon sehr früh in ihrem Leben entschieden, dass das Reisen mit dem Wohnmobil ihr Ding ist und wohl auch bleiben wird. Wo die beiden schon überall unterwegs waren, beeindruckend.

Da wir beide morgen früh aber aufbrechen wollen, die Beiden in das Naturschutzgebiet Thethi Tal (im Übrigen nichts für unseren Big Blue, 4×4 ist notwendig) und wir an den Koman See. Tipp von Beate und Joachim, auch für diese nur 35 Kilometer mindestens zwei Stunden einzuplanen.

Morgen gehts weiter ->

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