2017-05-25 bis 2017-06-05 – Kulturelle Landpartie

Hier unsere Planung für die Kulturelle Landpartie im Wendland (auch KLP genannt) dieses Jahr.

Ich werde dieses Jahr wieder die gesamte Zeit im Wendland verbringen. Heidi wird die Woche über nach Hause fahren. Sie will ihren Garten nicht vernachlässigen. Auch das hat seine Vorteile. Denn dort wächst ja unser Obst und Gemüse. Und das brauchen wir als Selbstversorger.

Es kommt ja dann sowieso anders als man denkt. Und hoffentlich anders als geplant. Sonst würde das Leben ja langweilig!

Leider steht dieses Jahr uns nicht mehr der optimale Stellplatz in Sallahn zur Verfügung. Schade. Trotzdem werden wir sicherlich bei Gerd aufschlagen und uns von seinem tollen Programm in seinem Garten begeistern lassen. Und seine genialen Flammkuchen ihm wegessen!

Unser Freund Horst hat uns schon ein paar neue, beziehungsweise schon von ihm in den Vorjahren aufgesuchte, Übernachtungsplätze genannt. Versuch macht klug.

Los geht’s!

2017-05-25

Wie immer, wir kommen nicht vor 11:00 Uhr los. Ilka, unsere Frau im Schäferwagen,  bleibt einen Tag länger als geplant und hat sich bereit erklärt, unsere Hühner zu versorgen, unsere neuen Feriengäste zu empfangen und ihnen die Ferienwohnung zu erklären. So können wir entspannt los.

Nach drei ein halb Stunden und einer Pinkelpause kommen wir in Kussebode bei der Wendlandbrauerei an. Lange vorher sind die Straßen schon zugeparkt. So ist das nun mal auf der KLP. Aber ich weiß, dass in direkter Nähe der Brauerei mehrere Wiesen als Parkplätze – und eine für Wohnmobil Übernachtungen – vorbereitet sind und hoffe, dass dort noch Platz ist. Und tatsächlich. Es ist eng, aber machbar. Wir klemmen uns neben einen Setra 9 in der Hoffnung, dass wir uns später, wenn die PKW’s irgendwann abreisen, noch an den Rand der Wiese umstellen können. Das wird nicht klappen, denn immer wenn ein solcher Platz frei wird, sind wir irgendwo anders und damit ist er auch gleich wieder zugeparkt. Und dann von Leuten, die hier auch übernachten werden. Na, macht nichts, so schlecht stehen wir gar nicht.

Erst einmal was Essen. Dann kurz auf’s Brauereigelände und dann mit Lara eine große Radtour durch den Wald. Anders als die letzten Jahre bei Sallahn sind hier ausreichend Gewässer – Bäche und Modderlunken – vorhanden, dass Lara immer schön abtauchen kann.

Wir kommen gerade richtig zurück, als die Gruppe Sitting Bull anfängt zu Mucken. Eine Mischung aus Blues und Rock. Irgendwo zwischen Elvis und Amy Winehouse. Und machen auf Blues Brothers – in braunen Anzügen. Die sind wirklich gut, und der Sänger hat wirklich eine super Stimme. Und die drei nehmen sich nicht so ernst. Ein ein halb Stunden wirklich gute Stimmung

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Dann Spargel zum Abendessen.

Anschließend noch zur nächsten Gruppe. Auch nicht schlecht, gute Stimme, aber nicht so richtig was für uns.

Wir versuchen uns noch mit unserer neuen Spielesammlung mit Malefitz. Aber Heidi hat einfach zu viel Glück in der Liebe. So hat sie hier im Spiel keine Chance gegen mich und will dann auch nach der ersten Runde nicht weiterspielen. So gehen wir ins Bett.

Wir haben tagsüber nicht aufgepasst und die Tür wohl zu lange aufgelassen. Sind ein Haufen Gnitzen in Auto. Mist!

2017-05-26

Heute fahren wir mit dem Rad von Kussebode nach Sallahn und zurück.

Hin nach Sallahn radeln wir recht zügig durch. Wir wollen dort Freunde aus unserer Nachbarschaft treffen. Und Normen den Schmied, seine Frau Swantje. Sie backt hier – wie jedes Jahr – den leckersten Kuchen der KLP und nicht zuletzt Gerd, den Veranstalter hier.

Auf dem Weg findet Heidi mal wieder einen Garten nach ihrem Geschmack. Lara hält sich tapfer. Von einem Moortümpel zum nächsten.

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Auf dem Rückweg schauen wir im Wunderpunkt Salderatzen rein. Und treffen Ingrid und ihren Mann. Nachbarn von uns. Die Beiden haben auf den letzten Drücker hier noch eine Unterkunft gefunden. Mit viel Glück. Denn während der KLP ist das Wendland mindestens ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht. Mir – ich war schon mal in Salderatzen – fällt auf, dass das Gelände hier dieses Jahr erheblich leerer ist als damals. Weniger AusstellerInnen.

Diahren, nächste Station auf unserer Rückfahrt, fällt mir dieses Jahr dadurch auf, dass sich hier scheinbar, seit ich das letzte Mal hier war, schwule, lesbische und transsexuelle Gruppen angesiedelt haben. Das macht die ganze Szene hier noch bunter als bisher. Für uns sicherlich etwas ungewohnt, da diese Szene bei uns zu Hause nicht so präsent ist. Aber wirklich schön hier!

In der Wendland Brauerei ist heute Wildschweintag. Die Schlangen an der Essenausgabe endlos lang. Nichts für uns. Vor allem auch wegen der heutigen Musik. Eine Bigband spielt auf. Sofort erinnere ich mich an die Fernsehabende an denen mich meine Eltern mit dem „Goldenen Schuss“ mit Vico Toriani, die Sendung mit der Postleitzahl und Kulenkampff, Rudi Karell und allen Anderen, bei denen Max Greger mit seiner Bigband in Begleitung des ARD oder ZDF Fernsehballet auftrat, folterten.

Also nach Hause in Big Blue. Heidi verliert ein Spiel nach dem anderen. Sie muss ein unvorstellbares Glück in der Liebe (gehabt) haben.

2017-05-27

Heute wechseln wir unseren Stellplatz Richtung Sallahn. Nach Klein Witzeetze. Hier haben wir gestern schon eine Wiese ausfindig gemacht, die ganz passabel aussah. Und sie war als KLP-Parkplatz ausgewiesen. Wir wollen den hiesigen Landwirten ja nicht ihre Weiden kaputt fahren! Leider wird sie sich als scheinbarer Wohnort sämtlicher Mücken des Wendlands erweisen. Man kann nicht alles haben. Dafür ist der Platz nicht so überlaufen wie in Kussebode und liegt fast im Zentrum der KLP-Radtour 4. Und wir kennen hier viele Leute, die wir treffen möchten.

Radel technisch haben wir uns heute Mützingen vorgenommen. Dieser Veranstaltungsort hat sich schon seit Jahren aus der KLP ausgeklinkt. Es gab da wohl Stress zwischen allen Beteiligten. Denn hier herrscht der Kommerz vor. Die Wurzeln der KLP, nämlich der Widerstand der Bevölkerung gegen die (End-) Lagerung des Atommülls in der Region, sind auf diesem Platz nur zu erahnen: An einem Stand, der die üblichen Aufkleber und sonstigen Erkennungszeichen verkauft. Aber hier gibt es einen Gewürzstand, den wir sonst nur noch auf dem Katherinenmarkt in Hoya antreffen. Und der hat eben Gewürze im Angebot, die wir sonst nirgends in der Qualität bekommen: Unvermalenes Curry und griechischen Bergtee. Curry suchen wir vergeblich.

Direkt vor der Einfahrt zum „Festgelände“ brennt ein Holzschuppen lichterloh. Da der Hydrant mitten auf der Kreuzung ist, hat die freiwillige Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen die gesamte Straße blockiert. Sie bekommen den Brand aber wirklich schnell unter Kontrolle. Gute Arbeit!

Am Nachmittag schauen wir uns in Sallahn Nouvelle Orange an. Eine sehr professionelle Berliner Band, die hauptsächlich westafrikanischen Grooves in eigenen Interpretationen anbieten.

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2017-05-28

Heute ist die Runde über Groß Wittfeitzen, Maddau nach Kukate angesagt.

Hier wollen wir wieder den tollen Wildkräutersalat essen, wie vor zwei Jahren. Allerdings sind die Mädchen, die den herstellen umgezogen in den Rosenhof.

Also weiter auf dem Rad.

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Über Marlin und Tolstefanz nach Göttien. Lara hält unwahrscheinlich gut durch. Es gibt auf dieser Strecke auch wieder mehr Wasserlöcher. Teilweise wieder sehr moorig oder mit Entengrütze zu gewachsen. Entsprechend sieht unser Hund dann aus.

Der Rosenhof soll in den vergangenen Jahren mehrfach für sein herausragendes Essen auf der KLP ausgezeichnet worden sein. So schmeckt es hier auch. Und der Wildkräutersalat – ein Gedicht. Und die Wartezeit zwischen Bestellung am Tresen und Eintreffen am Tisch nach wie vor 40 Minuten ++.

Die seit dem Morgen etwas diesig über dem Wendland liegende Gewitterluft hat sich mittlerweile in intensiven Sonnenschein und frischen, aber heißen Wind aus Südwesten, also von vorne, gewandelt.

Kurze Pause auf unserem Stellplatz und dann rein zum Wunderpunkt Klein Witzeetze. Ich habe diesen Ort schon vor Jahren mit seinem Schwerpunkt auf aktuellen politischen Problemen als sehr beeindruckend empfunden. Die Kämpfe in und um Gorleben, das Endlager und so weiter gehören ja zu meinem Leben und sind mir mehr oder weniger bekannt. Aber die Präsentation von Sea-Watch, einer nichtstaatlichen Organisation – aktiv zurzeit vor allem auf dem Mittelmeer – zur Rettung Flüchtender aus den afrikanischen Ländern, die geht immer wieder unter die Haut.

Am Abend genießen wir Emmas Glück (Drama, Krimi und Liebesgeschichte in einem und immer wieder zum Heulen schön Emmas Gück ist eine Geschichte über das Sterben, handelt aber eigentlich von der unbändigen Lust auf Leben.) in der Freien Bühne Wendland unter den Kastanien.

2017-05-29

Es hat geklappt. Gegen 9:00 Uhr sind wir bei Evelyn und Horst – unsere Freunde aus Helzendorf – und Heidi kommt so nach Hause. Sie hat Termine: Unsere Ferienwohnungsgäste – hier steht Bettenwechsel an. Dienstag ihr Kinderturnen in Marklohe und Funktionstraining am Donnerstag. Ab Freitag sind wir dann wieder am Bahnhof in Dannenberg verabredet.

Lara guckt ganz schön dumm aus der Wäsche. Sie kann diese Trennungen nicht ab. Ich lenke sie erst einmal mit eine Radtour zu einigen Modderlunken ab. Anschließend sieht sie wieder aus wie aus dem Moor gezogen. Zurück auf unserer Parkwiese in Klein Witzeetze unterhalte ich mich noch lange mit dem einzigen übrig gebliebenen Wohnmobil Fahrer. Er wollte sich mal Big Blue ansehen. Und hat dann davon erzählt, dass er früher, bevor er sich den aktuellen Allrad-Sprinter gekauft hat, mit seiner Frau in einem Unimog in der Welt rumgereist ist. Immer wieder interessant sich mit Leuten zu unterhalten, die nicht ihr Auto, sondern die Reisen zum Thema machen.

Dann mückenumschwärmt alles verladen, Big Blue von den Keilen runter und dann los. Und schon stinkt es wieder nach faulen Eiern im Auto. Aber dieses Mal ist der Kloschieber korrekt geschlossen. Nach einer kurzen Geruchsprobe: der Geruch kommt aus dem Küchenspülbecken Siphon. Der Abwassertank ist voll oder das Abwasser einfach nur schon zu lange drin. Also eine Ablassstelle suchen.

Aber vorher schaue ich noch am Wunderpunkt Breese im Bruche vorbei. Ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb mit einem fundamentalistisch anthroposophischen Ansatz. Ich kann solche Menschen nur bewundern, mit welcher Hingabe sie sich an die Verfolgung ihrer Ziele machen. Ich könnte das nicht. Dann nach Dannenberg. Hier nach dem Bahnhof schauen, an dem ich Heidi am Freitag abholen werde. Sehr übersichtlich. Da können wir uns nicht verfehlen, auch wenn dann für die zentrale KLP-Veranstaltung an er WAA Millionen Menschen hier anreisen werden.

Hier finde ich auch eine Wasserentsorgung. Bei der Kläranlage des Wasserverbandes. Alles wieder gut.

Am Wunderpunkt in Sipnitz verbinde ich eine Ausstellung mit einer leckeren Erbsensuppe. Weiter geht’s über Quickborn und Gusborn nach Gedelitz. Hier am Gasthaus Wiese will ich ab Donnerstag auf der gleichnamigen Wiese Quartier beziehen. Von hier kann ich dann am Freitag Heidi vom Bahnhof abholen und von hier aus können wir mit dem Fahrrad zum zentralen Veranstaltungsort an dem Endlager fahren. Vielleicht sogar mit Lara. Die Wiese ist riesig. Das wird wohl alles klappen. Nun muss hier dann das Frühstück nur noch so herausragend sein, wie unser Freund Horst uns das beschrieben hat. Dann bin ich wunschlos glücklich.

Nach einigen kurzen Gesprächen mit Leuten, die schon heute hier ihr Lager aufgeschlagen haben, besuche ich dann noch mal eben schnell die Beluga vor dem Tor des Endlagers.

Als Ziel für heute habe ich mir den Landvergnügen Elbehofprojekt Vitos

im Storchendorf Wahrenberg gesteckt.

Er liegt direkt an der Elbe an einer ehemaligen Fährstelle. Es ist niemand da. Macht nichts. Der Stellplatz ist gut ausgeschildert. Das Anwesen ist schön. Der Stellplatz – neben Baumaterialen – nicht so sehenswert. Aber zweckmäßig. Dafür ich werde mit dem Blick auf einen sehr liebevoll angelegten Nutzgarten, der mit Bio-Saatgut vom besten (und teuersten) Bio-Saatguthersteller angelegt ist, entschädigt.

Vorne auf dem Elbdeich steht das kleine Café Anne-Elbe. Für RadwandererInnen. Hier trinke ich eine heiße Schokolade. Nein, einen heißen Kakao. Noch richtig mit Milch in der Kasserolle aufgekocht. Nicht aus der Maschine. Das habe ich – außer bei uns zu Hause – schon lange nicht mehr gesehen. Fehlt nur noch die Schlagsahne. Man kann eben nicht alles haben.

Dann Lara in die Elbe und dann eine Stunde am Deich entlang geradelt. Wieder am Café ist es glücklicherweise schon fünf Minuten nach 18:00 Uhr. Ich kann also ohne schlechtes Gewissen mir meine erstes Bier gönnen. Hier gibt es auch ein regionales handgebrautes (was auch immer das bedeutet) Bier, genauer ein Ale. Es kommt aus Höhbeck und heißt Höhbex. Eins gleich trinken und eins in den Kühlschrank. Und ein Glas ins Tiefkühlfach.

Der Versuch im Anne-Elbe noch ein bisschen am Reisebericht zu arbeiten scheitert am zwar vorhandenen aber sehr langsamen WLAN und spätestens ab 21:00 Uhr endgültig an den zunehmenden Mückenattacken. Lara muss sich von dem Nachbartisch, an dem sie im Tausch gegen gestreichelt werden auch betteln darf, losreißen.

Noch schnell in die Elbe, eine Runde mit Lara schwimmen, anschließend unter die Open Air Solardusche und dann ins Auto den heutigen Tag aufschreiben.

Und nun ist für heute Schluss!

Jetzt fängt es auch noch an zu Gewittern.

2017-05-30

Regen und Hagel
Regen und Hagel

Gegen 9:15 Uhr macht sich das Wetter hier noch ganz gut. Im Osten ist aber schon wieder ein Gewitter zu erahnen. Gegen 10:40 Uhr geht es dann aber auch hier los. Sintflutartiger Regen mit Hagel. Dicke Hagelkörner. Zwei Zentimeter dick. Das wird jetzt für Big Blue und vor allem die Dachfenster die Feuerprobe. Keinen Bock auf Löcher da oben!

 

So bleibe ich wegen des Wetters noch ein bisschen hier. Jetzt bewährt sich der eigentlich nicht so schöne Boden des hiesigen Stellplatzes aus Beton. Nebendran ist durch den langanhaltenden Starkregen der Boden schon mächtig weich. Wer weiß, ob ich da noch raus gekommen wäre.

Zu Mittag im Anne-Elbe noch einen Kakao und einen Eierkuchen mit Pilzen. Alles vor meinen Augen hergestellt. Nichts aus der Packung! Es lohnt sich zu zuschauen. Und das anschließende Genießen sowieso. Es regnet noch immer. Mal doller, mal so vor sich hin.

Dann tucker ich los. Ich will zur Funkstelle nach Höhbeck. Der über 300 Meter hohe Gittermast ist nicht zu übersehen. Trotzdem vertue ich mich und lande zuerst an der Fähre nach Lenzen. Dort lädt mich ein 100 Meter langer Sandstrand in einer Buhne zum Baden ein. Tut richtig gut. Und Lara schwimmt jetzt einfach so mit. Ich brauche sie nicht mehr zu locken. Und sie kehrt auch nicht gleich wieder um. Nein, sie bleibt jetzt immer bei mir und schwimmt um mich rum.

Dann nehme ich Anlauf um auf den 67 Meter hohen Berg mit dem Sendemast zu kommen. Dieser Wunderpunkt ist mächtig schlecht ausgeschildert. Zumindest von dieser Seite. Aber ich finde den Eingang dann doch. Hier sind Hunde nicht erlaubt. So muss Lara im Auto bleiben. Also Fenster auf und dann rein.

Die Vorträge der Bewohner und Veranstalter hier sind wirklich interessant. Dieser Sendemast und seine vier (?) Vorgänger waren keine Abhörstationen gen Osten. Sie waren vor allem eine Verbindung für Telefon, Radio und Fernsehen nach Westberlin. Und die Tochter der Familie hält auf dem Gelände Skudden. Und hält einen Vortrag über ihre Schäferei. Ein sehr idealistischer Ansatz, den sie verfolgt ohne kommerzielles Interesse. Die Schafe werden rein zur Landschaftspflege eingesetzt und die Wolle verarbeitet. Kein Schaf wird geschlachtet. Sie sterben einfach irgendwann an Altersschwäche.

Während im Hintergrund vom „Chef“ ein Sensendengelkurs angeboten wird, sitze ich mit zwei Radfahrerpärchen unter dem Sonnensegel des Cafés und wir unterhalten uns über Gott und die Welt. Und was wir schon in Jahren auf der KLP so alles erlebt haben. Auch sie sind Stammgäste.

Um 19:00 Uhr will ich dann aber los. In der Hoffnung noch irgendwo etwas Gemüse zu bekommen. Ich will mir heute Abend was schmoren. Als nächtlicher Stellplatz kommt der Fähranleger von vorhin, der Gartower See oder eine Stichstraße an die Elbe in Gorleben in Frage. Wenn ich überall weg gejagt werden sollte, dann werde ich mich an die Beluga an dem Endlager stellen. Aber ich bleibe bei Gorleben an der Elbe. Es regnet wieder. Nudeln mit Pilzen, Tomaten und Speck gibt es heute Abend. Und ich kann dann doch draußen essen. Auf einer Bank direkt neben Big Blue mit einem herrlichen Blick auf den Fluss. Der Regen hat aufgehört und es gibt keine Mücken. Die haben die Regentropfen wohl erschlagen. Aber sie kommen wieder. Nach einer Stunde ist das Glück vorbei. Aber bis dahin habe ich einen vorbeischwimmenden Otter gesehen und einen Biber beim Bäume fällen beobachten können.

Und erstaunlicher Weise habe ich hier einen guten Internetzugang. So erfahre ich unter Anderem von Heidi, dass sie nicht mit dem Zug zurück ins Wendland kommen wird. Zu lange Fahrtzeiten. Sondern mit Horst und Evelyn. Nur wann genau und wohin, diese Info fehlt irgendwie. Aber damit ist alles viel entspannter geworden. Ich werde am Donnerstag zum Gasthaus Wiese in Gedelitz fahren und dort einen Übernachtungsplatz belegen. Und der geht uns dann auch nicht verloren, da ich nicht mehr am Freitag nach Dannenberg muss. Toll.

Draußen quaken die Frösche in einer Lautstärke. Ich kann kaum Lara schnarchen hören.

Aber ich werde mich jetzt so langsam ins Bett begeben.

Jetzt kommen die ersten Jungendlichen, die ihr Auto in rhythmische Bewegungen versetzen möchten. Es ist ja genug Platz hier.

2017-05-31

Es ist frisch heute Morgen. Und windig. Aber es regnet nicht mehr. Frühstücken auf der Bank neben Big Blue. Dann alles fahrfertig räumen und los nach Trebel. Die Suche nach einem Laden oder Hofladen bleibt auch heute erfolglos. Was ist bloß los hier im Wendland. Keine Hofläden mehr. Produzieren selbst die Biohöfe nur noch für die Großabnehmer. Naja, wenn’s heute nicht klappt mit dem Einkaufen, dann muss ich morgen wohl doch noch mal nach Gartow oder Lüchow.

Mitten in Trebel finde ich ein Plätzchen direkt an der Trebeler Bauerstube. Ein Lokal, welches aus der Widerstandbewegung nicht weg zudenken ist. Sie hat hier in der Region einen Stellenwert ähnlich des Roten Elefanten in Berlin Kreuzberg. Ich schaue mich hier erst einmal bei den Ausstellern um: Schmied, Holz, Schmuck und Assessors.

Ich fahre per Rad mit Lara durch die Nemitzer Heide rüber nach Nemitz. Ich besuche hier die Nemitzer Senfgalerie und probiere mich durch die Senfsorten durch, die ich noch nie zwischen die Finger bekommen habe: Pflaume, Apfel/Thymian, Kakao/Chili und vieles mehr. Der Senfmüller erklärt mir ausführlich seine Art Senf herzustellen. Er ist mit Leib und Seele dabei.

Im Hof und Garten des Anwesens lässt es sich gut aushalten. Ich bekomme noch den Tipp, dass ich Kartoffeln und Zwiebeln eventuell in Groß Breese erhalten könne. Drei Kilometer Hoffnung. Umsonst. Und der Wunderpunkt hier ist für mein Empfinden auch nicht so der Brüller.

Also wieder langsam zurück. Zumindest sind auf dieser Strecke wieder viele moderige Wasserlöcher, in denen sich Lara ausgiebig suhlen kann.

Irgendwie ist jetzt Flammkuchenzeit. Also noch einmal Pause in der Senfgalerie. Dann zurück nach Trebel.

Lange Unterhaltungen mit Andreas Kohlrausch von BaumRaum, einem Holz- und Korkmenschen. Mich faszinieren vor allem seine Fledermausbehausungen. Nicht nur fantasievoll gestaltet sondern auch mit viel Wissen über diese Tierchen konstruiert.

Und mit Kuschel (sein Spitzname hier auf dem Gelände, vor allem von den Frauen). Eigentlich heißt er Sascha Nentwig. Auch er ist mit seiner Firma Saneart in Holz, aber auch in Metall und Glas unterwegs. Ein Rasta mit Dreadlocks bis in die Kniekehlen. Mir gefallen seine Hölzer, die er durch anbrennen, ankohlen und anschließendem Ölen bearbeitet, besonders. Und die in diesen Hölzern eingebauten Brandrohre. So etwas habe ich noch nie gesehen und bin dementsprechend beeindruckt.

Leider sind all die schönen Dinge, die die Beiden so anbieten, nichts für uns. Denn wohin damit in unserem kleinen Häuschen? Und in Big Blue gehen sie auf Dauer kaputt oder werden irgendwo von uns vergessen. Dazu sind die Dinge zu wertvoll.

Mit Kuschel esse ich noch zu Abend im Garten der Trebeler Bauerstuben. Er Rumpsteak und ich Bachsaibling. Sehr gut zubereitet. Der Koch hier versteht sein Handwerk. Leider ist das Wendländer Bier ausgegangen und ich muss Königspilsener trinken. Aber wie schon öfters erwähnt: Man kann nicht alles haben!

2017-06-01

So heute will ich nach Gedelitz. Das Nachbardorf zur am Freitag geplanten Zentralveranstaltung der KLP an dem Endlager. Ich sage lieber an der Beluga. Dem ersten hochseegehenden Schiff von Greenpeace. Welches die Organisation nach Außerdienststellung der hiesigen BI gestiftet hat und seitdem vor den Toren des Zwischenlagers an den bis heute andauernden und erfolgreichen Kampfes der Region gegen das Endlager für hochradioaktiven Müll erinnert. Und zugleich Mahnung, den Kampf nicht aufzugeben.

Aber bis dorthin liegt für mich noch ein langer Weg vor mir. Ich muss mein Abwasser entsorgen. Und das ist hier im Wendland gar nicht so einfach. Im Wald verbietet es sich für mich sowieso. Und Stellplätze mit Entsorgung gibt es hier nicht so viele. Ich finde auf MeinWoMo.net eine Möglichkeit an der Kläranlage in Lüchow. Wer allerdings nach dieser Beschreibung fährt landet zwischen der Jeezel und Einfamilienhaus Siedlung in einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit. Super.

Die Kläranlage ist genau auf der anderen Seite der Umgehungsstraße. Dort hinzukommen ist dann nicht mehr das Problem. Und die Entleerung ist nicht nur einfach, nein, auch umsonst. Toller Service des Wendländer Wasserverbandes!

Dann noch zum Bioladen. Haferflocken und Käse, den sogar aus der Region. Aber beim Gemüse wird es dann doch enttäuschend. Paprika und Tomaten nur aus Spanien. Und wer meinen winterlichen Bericht über den (Bio-) Gemüsebau in Spanien gelesen hat, kann sich vorstellen, warum ich darauf dann doch verzichtet habe. Und zu allem Überfluss kamen die Tomaten dann aus der Region Murcia. Genau dort, wo ich unter anderem die Anbaumethoden live erleben durfte. Aber so sind sie eben, unsere großen Bio-Supermarktketten. Kaufen dort, wo es am billigsten und für den Verbraucher nicht so einfach nachprüfbar ist. Schade nur, dass dieser Supermarkt mit diesem Vermarktungsprogramm als Wendlandmarkt auftritt und damit den Namen des Wendlandes, was mal für eine andere landwirtschaftliche Struktur stand so sehr missbraucht.

Dann über kleine Straßen nach Gedelitz. Der Platz am Gasthaus Wiese ist noch fast leer. Aber fast ohne Schatten. Lange überlege ich und probiere einige Stellen aus. Am Ende entscheide ich mich für eine (Baum-) Hecke direkt an der Straße. Es wird sich als gute Entscheidung herausstellen. Morgens und abends lange Schatten. Und das Schafsknotengitter verhindert, dass Lara auf die Straße laufen kann.

Ich schaue mir die Ausstellungen an. Am meisten bin ich von den geschmiedeten Skulpturen von Katharina Hahn aus Bleckede beeindruckt die unter anderem im Außenbereich als Mobiles stehen. Und im Obergeschoß als Figuren Arrangements. Ein Mobile, welches unterschiedliche Interpretationen zulässt, hat es mir besonders angetan. Die Frage nach dem Preis holt mich dann doch auf den Boden der Tatsachen zurück. Eine solche Ausgabe sollte zwischen mir und Heidi diskutiert werden. Kein Ding für einsame Entscheidungen. Das wird wohl nichts werden. Schade.

Takadimis, eine Perkussion Truppe macht vor wirklich wenig Publikum (es ist eben erst Donnerstag und die meisten werden erst morgen anreisen) tolle Musik. Neben den bekannten Trommeln ist auch ein Didgeridoo  dabei. Ein australisches Blasinstrument (ähnlich dem Alphorn) bei dem ich immer und ganz verlässlich dahin schmelze. Der Hut geht rum.

Am späten Abend kommt noch eine Nachbarin vorbei, die wohl ihrem Kindersegen in ihrem Wohnmobil etwas entfliehen will. Ich bleibe bei meiner angefangenen Flasche Merlot, sie hat noch ihr Glas Wendlandbräu.

Und irgendwann kommt dann die E-Mail, dass Horst nicht hier nach Gedelitz kommen wird, sondern auf der Seite nach Gorleben sich irgendwo in den Wald drücken will. Und er wohl auch nicht vor 18:00 Uhr morgen dort sein wird. Damit wird auch Heidi erst sehr spät hier sein. So ein Mist. Denn gerade tagsüber laufen die interessanten Sachen hier. Abends, beziehungsweise nachts, ist dann ja nur noch „Unterhaltungsprogramm“ – Partie. Und das ist ja nicht so mein Ding.

Heute Abend habe ich keinen Bock mehr abzuwaschen.

2017-06-02

Das Frühstücksbuffet hier im Gasthaus Wiese ist Klasse. Nur bin ich erst gegen 10:30 Uhr am Tresen. Etwas spät. Aber ich bekomme noch ein Rührei persönlich gemacht, frisches und warmes Brot liegt noch im Korb und Wurst und Käse ist auch noch da. Nur beim Müsli, da träume ich von etwas mehr.

Mehrere Duschversuche scheitern, da der Raum mit den beiden Duschen und dem Waschbecken nur an der Außentür abschließbar ist. Und heute ist die Prüderie auch in dieser Szene soweit voran geschritten, das der- beziehungsweise die diejenige, die nur am Waschbecken sich die Zähne putzen wollen abschließen und damit den Zugang zu den Duschen blockiert. So komme ich erst gegen 15:00 Uhr zu meiner Dusche.

Ich bringe Heidis Fahrrad schon einmal zum Festgelände. Mein Nachbar mit dem Motorrad holt mich dann zurück. Danke dafür.

Dann aber los. Noch einmal mit Lara durchs Feld, dann am Auto mit der langen Leine anbinden und Wasser hinstellen. So kann sie zwischen Sonnenbaden und im Schatten vor der Hinterachse (auch unangebunden ihr Lieblingsplatz) wählen.

Auf der Straße zum Endlager kommen mir Erinnerungen hoch: Vor circa 40 Jahren gab es in der BRD eine Ölkrise. Die OPEC-Staaten hatten die Ölförderung gedrosselt und das ganze Land war in Panik, keinen Sprit mehr fürs Auto zu bekommen. Damals wurde gegen die angebliche Benzinnot mit einem Sonntagsfahrtverbot gegengesteuert. Auch zu der Zeit konnte man mit dem Fahrrad auf völlig autoentleerten Autobahnen radeln. Und so komme ich mir jetzt auch auf der gesperrten Straße nach Gorleben vor. Einfach cool.

Noch cooler ist, dass ich auf dem Hinweg Leute treffe, die ich auf der Ziegenwiese bei meiner diesjährigen Überwinterung in Spanien kennengelernt habe. Sie sind aus Gießen mit ihrer Feuerwehr hier und haben sich an den Waldrand gedrückt. Ein freudiges Wiedersehen und die Feststellung, dass zwischen Spanien und dem Wendland scheinbar nur vier Fahrzeuglängen liegen: Die Welt ist eben kleiner als man denkt.

Das Fest vor dem Tor des Salzbergwerks ist schon in vollem Gang: Infostände der am Widerstand beteiligen Gruppen, Kleinkunst treibende Straßenkünstler, Unmengen verschiedenster Spezialitäten angeboten von den einzelnen Initiativen und nicht zuletzt großes Musikprogramm auf den beiden Bühnen. Ich ziehe mit mal wieder Klaus den Geiger rein. Musik zum aktiven Widerstand und Kampf gegen vieles im System. Kein trauriger Abgesang eines verlorenen (?) Kampfes sondern lebensbejahende Motivation zur Fortsetzung des erfolgreichen Widerstandes! Ihm zuzuhören macht nicht nur Mut, nein auch Spaß.

Zwischendurch zieht der schwarze Block an der Bühne vorbei und dringt zum Zaun vor. Sofort kommt die Trachtentruppe mit mehreren Fahrzeugen und begleitet die Truppe. Dieses Jahr wird der Zaun nicht eingerissen. So hat diese Einlage auch etwas folkloristisches. Damit will ich die Arbeit der Autonomen wirklich nicht klein schreiben. Aber das hat hier keine Chance auf Erfolg.

X-Samba macht sich vor dem Tor zum Bergwerk breit und trommelt nicht nur heiße Sambarhythmen.

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Auf meiner Suche nach was Essbarem stoße ich auf Pizza, die nach einem Zufallsprinzip verteilt wird: Die fertigen Pizzen werden ausgerufen und man muss laut HIER schreien. Und man hat sie. Bezahlen natürlich nicht vergessen. Eine hessische Familie am Nebentisch kommt mit dieser Spontanität nicht so klar. Auch die Erklärung, dass das hier im Wendland so gehen kann, fördert nicht ihre gute Laune.

Dann überrascht mich Heidi von hinten. Endlich ist sie da. Evelyn und Horst auch. Also noch einmal ein Rundgang. Die Beiden sind an anderen Dingen als wir interessiert. So verlieren wir uns, finden dafür Barbara, die Autorin der Fernsehfilme, die sie mit uns fürs ZDF und NDR 3 gedreht hat. Sie hat Hunger. Also nochmals zum Essstand. Dieses Mal Lammbratwurst.

Wir machen noch eine Rundfahrt um die Endlagerstätte veranstaltet von der Bäuerlichen Notgemeinschaft.

Rundfahrt mit der Bäuerlichen Notgemeinschaft

Und jetzt ist es auch schon 18:00 Uhr. Also hin zum Stand vom Wendlandbräu. Dieses Jahr haben sie auch noch Bier. Letztes Jahr waren sie um diese Zeit schon ausverkauft.

Es wird 22:00 Uhr bis es uns zurück zu unseren Betten in Big Blue zieht. Barbara hat irgendwo im Süden der Region ein Quartier.

Die Musik vom Festgelände begleitet uns im Bett bis in den Morgen.

2017-02-03

Heidi ist heute Morgen nicht so richtig ausgeschlafen. Trotzdem schaffen wir es noch vor 10:00 Uhr beim Frühstück zu sein. Aber auch heute schon mächtig abgegrast. Denn der Platz ist brechend voll. Und scheinbar alle wollen hier frühstücken. Die Belegschaft reißt sich förmlich nicht nur ein Bein aus, um alles zufrieden zu stellen. Ständig wird nachgelegt, neu herangeschafft, gekocht und gebraten. So wird alles gut.

Es regnet ein bisschen. Trotzdem unternehmen wir eine Radtour. Heidi sucht sich Trebel und Nemitz als Ziele aus. Ich war ja schon da. Aber so treffe ich Sascha noch einmal. Auch den Senfmüller in Nemitz.

Zurück am Gasthaus Wiese motiviere ich Heidi, sich die Ausstellung von der Schmiedin Katharina Hahn anzuschauen. Auch sie ist stark beeindruckt von ihren Arbeiten. Aber auf Grund der größeren Ausgaben, die bei uns die nächsten Monate anstehen, muss ich das Mobile erst einmal vergessen. Aber im Nachsatz lässt mein Schatz durchblicken: Mal sehen, wie es nächstes Jahr aussieht. Das lässt hoffen!

Wir schauen uns noch Lou und Leni Huenges Atemberaubende Luftakrobatik am Vertikaltuch an. Super. Heidi als ehemalige Sportlehrerin hatte ständig Angst um die beiden Mädchen.

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So langsam geht die KLP für uns zu Ende. Noch ein bisschen zusammensitzen mit uns und Anderen.

Dann irgendwann ins Bett. Heidi hat Schlaf nachzuholen.

2017-06-04

Es regnet. Stark. Seit cirka 4:00 Uhr. Ich habe so langsam Angst hier von der Pferdewiese runter zu kommen.

Trotzdem, irgendwann gegen 9:00 Uhr frühstücken. Dann packen wir und es regnet noch immer. Aber Big Blue fährt völlig ohne Probleme von der Weide, durch den Straßenrandgraben und dann Richtung Zuhause. Hinter Celle klart es auf und wir erreichen unseren Hof bei strahlender Sonne.

Und hier ist alles super in Ordnung. Danke an Frank unseren Hofhüter und an unsere neuen Nachbarn, die sich um das Wohl unserer Hühner gekümmert haben.

Wieder einmal sind wunderbare zehn Tage Kulturelle Landpartie im Wendland für uns zu Ende. Eine Zeit, die keiner von uns Beiden missen möchte!Merken

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. stridalina sagt:

    Der Link vom Rosenhof in Göttien ist veraltet

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    1. Hallo!
      Danke für den Hinweis. Ich wäre für den aktuellen Link dankbar. Ich kann ihn nirgends finden.
      Mit Dank im Voraus
      Stephan

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  2. Wendlander sagt:

    Wir Einheimische hauen zur KLP ja immer ab, zu der Zeit hats leider wenig Ruhe im Wendland…
    …und da musst Du erst ins Wendland kommen um mir unbekannte Entsorgungsmöglichkeiten in Dannenberg und Lüchow zu entdecken – ich fahre immer zur öffentlichen Entsorgung in Hitzacker. 😉
    Sind die Entsorgungsstellen dort an den Klärwerken beide kostenlos und immer erreichbar?
    Gruß, Holger (wir waren 2016 mit dem Landvergnügen bei euch…)

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    1. Tja.
      Manchmal liegt das Interessante in der Nähe.
      Die Entsorgungsmöglickeit dort ist sehr professionell und gratis. Du musst zur Kläranlage, nicht zum Verwaltungsgebäude, des Wasserverbandes fahren.
      Erreichbar sind sie natürlich nur während der Arbeitszeiten. Einfach auf der Web-Site vom Wendländer Wasserverband nachschauen.
      Viel Glück beim nächsten Mal
      Stephan und Heidi

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  3. bretterhexe sagt:

    Wieder ein spannender Bericht. Da bedauert man, dass man nicht dabei war.

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    1. Das denke ich mir. Das wäre auch was für dich gewesen. Naja, nächstes Jahr, neues Glück!

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