2016-07-21 – Von Pouzdrany nach Sarvar

2016-07-20; Pouzdrany; Heidi macht sich noch eine Stulle 01
Die Stulle für auf dem Weg

Unser geplanter Aufbruch um 9:00 Uhr wird dann doch auf 10:00 Uhr vertagt. Am Anfang geht auch alles recht gut. Keine zu tiefen Brücken, keine sonstigen Umleitungen.

2016-07-21; Breclav; Stau
Umleitungen und Stau ohne Ende

Dafür kommt es in Breclav knüppeldick. Schlecht ausgeschilderte Umleitungen en masse. Dann alle Straßen nach Lanzhot gehen an der gleichen Stelle unter der Bahn durch und haben eine Durchfahrtshöhe von 3,50 m. Das reicht uns nun mal nicht! Auch der Versuch über Österreich auszuweichen scheitert an eine Tonnagen Begrenzung von 3,5 to. So bleibt uns nur der Umweg über Hodonin. Das klappt dann auch.

Dann die slovakisch-ungarische Grenze. Wieder mal ein herausragendes Beispiel dafür, wie sich Länder in ihrem Eingangsbereich präsentieren.

Hier in Ungarn sind die Straßen – wenn man auf den mautfreien unterwegs ist ‑ von der Breite so wie unsere Kreisstraßen und von Belag her so, dass man sich auf einer Schaukel wähnt. Wir kommen aber gut voran, und es gibt in diesem Land wohl nicht so die Probleme mit Baustellen und Umleitungen.

2016-07-21; Mosonmagyarovar 02In Mosonmagyarovar gehen wir auf die Suche nach einer Straßenkarte, mit der wir fehlerfrei durch dieses Land kommen. Erstaunlicherweise finden wir direkt in der Innenstadt am Beginn der Fußgängerzone einen Parkplatz. Den Parkautomaten speisen wir mit Forint, die wir uns in der Wechselstube gegenüber besorgt haben. Am Automaten stellen wir fest, dass der auch € nehmen würde. Das nervt Heidi. Denn sie will nicht so viel Geld in die einzelnen Landeswährungen tauschen, da sie Verluste durch Nichtaufbrauchen fürchtet. Naja.

Mit der Suche nach einem Buchladen ‑ im letzten Jahr haben wir damit in Tschechien gute Erfahrungen gemacht ‑ für den Kauf einer anständigen Straßenkarte, bleiben wir ohne Erfolg. Die Ungarn lesen scheinbar nicht. Aber in der Touristeninformation bekommen wir eine gute Karte gleich mit den Einträgen der Campingplätze geschenkt. Das ist doch auch was.

Neben der Touristeninformation trinken wir dann noch ein paar kühle Getränke, denn es ist warm geworden. (Ich habe heute das erste Mal so richtig das Gefühl, dass wir auf dem Weg in den Süden sind.) Dabei stellen wir fest, dass Ungarn wirklich noch billiger ist als Tschechien und die Slowakei. Nur der Sprit kostet hier wieder erheblich mehr. Die letzte Tankung in der Slowakei ging in € über den Tisch: 0,989 €/Liter. Das ist doch was.

Mit der neuen Karte stellen wir so nebenbei fest, dass wir hier auf der Haupteinfallsroute für den Ballaton unterwegs sind. Daher wird hier – natürlich mit entsprechender EU-Förderung ‑ eine völlig neue Autobahn gebaut. Und die ist, weil noch nicht ganz fertig, noch maut frei angeboten. So kommen wir wirklich gut voran und erreichen den anvisierten Campingplatz im Freizeitcenter von Sarvar zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr. Im Freibad gegenüber ist noch der Bär los, der Stellplatz auf gepflegtem Rasen einer Jagd- und Reitorganisation super, nur nicht ganz ruhig.

Heidi streikt heute mit der Küche und will Essen gehen. Im Dorf. Nichts für mich nach so einem Tag. Dem dritten in Folge. Wir einigen uns auf das Restaurant auf dem Platz. Gut aber nichts besonderes. Knoblauchcremesuppe und ein gemischter (Mini-)Salat für mich und ein gefülltes Schnitzel für Heidi. Und zwei Bier. Aber das bedarf ja keiner besonderen Erwähnung. Das ist ja wie zuhause.

Aber es gibt hier WLAN oder wie alle außerhalb der BRD sagen: WiFi. Und zwar offen. So kann ich unsere E-Mails checken. Und wieder mal neue Buchungen für Ferienwohnung, Schäferwagen und Wohnmobil Stellplatz abarbeiten. Nicht zu glauben, wie das dieses Jahr läuft.

Zur eigentlichen Arbeit, die ich mir vorgenommen habe, komme ich aber nicht, da Heidi wissen möchte, ob wir es morgen bis ans Mittelmeer schaffen. Google-Maps lässt uns aber lange in der Ladeschleife hängen, und dann ist der Akku leer.

So sitze ich jetzt hier an Big Blue mit Ladegerät und Kabeltrommel, und schreibe zumindest mal den Text für den heutigen Tag.

Morgen gehts weiter ->

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